09.07.2010

Zauberhaft: Personal-Einsatzplanung sorgt für Ordnung bei Dobby & Co.

„Kennen Sie Hogwarts“, fragt Stella Hussong. Denn es ist nicht nur pure Magie, die, in der Internats...   mehr

09.07.2010

Ausgeflogen: Key-Systems GmbH bündelt Kräfte in neuen Räumen

Nach sechs Jahren im Multimedia-Internet-Park Zweibrücken verlässt die Key-Systems GmbH das Gründerz...   mehr



 
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11.04.2008 Pfalz und Pferd: Naturlaub-Konzept aus Zweibrücken setzt Zeichen für sanften Reiter-Tourismus im Land

„Es ist immer spannend, neue Ideen in die Tat umzusetzen", sagt Cornelius Bischoff. Der ehemalige M.I.P.-Startup gehört zu den Organisatoren eines im deutschen Sprachraum einzigartigen Konzeptes für die Ausbildung von Freizeitreitern. „Richtig Sicher Reiten" (RSR) kombiniert die Erfahrung professioneller Reitausbilder unterschiedlichster Disziplinen mit einer gehörigen Portion Pferdeverstand sowie erprobtem Wissen aus Zucht und Haltung. Getragen wird das „RSR-Konzept" von den Inhabern besonders zertifizierter Reiterhöfe, die sich unter dem Dach der Initiative „Grenzlandreiter" zusammengeschlossen haben.

Als erstes Leistungszentrum in Rheinland-Pfalz hatte sich der Rosenhof in Züsch bei Hermeskeil der Initiative angeschlossen. Chefin des spezialisierten Familienbetriebes ist die international erfolgreiche Orientierungs-Reiterin (TREC), Rainhild Wenzel. Die Fachfrau erklärt das Konzept der RSR-Ausbildung, bei der besonderer Wert darauf gelegt wird, die Zusammenhänge der Reitlehre verständlich zu vermitteln. Rainhild Wenzel: „Der oft gehörte Hinweis, den Steigbügel ‚auszutreten', ist ebenso sinnlos wie überflüssig, weil die Bewegung, die eigentlich gemeint ist, eine Folge des richtigen Sitzes ist." Reitschüler, die versuchen, einen Steigbügel aktiv zu belasten, laufen Gefahr, ihrem Pferd eine ganze Reihe missverständlicher Signale zu übermitteln, die wohl ein erfahrenes Schulpferd zu lesen vermag, die aber im weiteren Verlauf des persönlichen Reiterlebens sicher zu Problemen führen.

Diese Probleme sind es, die – so Cornelius Bischoff – den Auslöser für die Gründung der „Grenzlandreiter" gegeben haben: „Unser Ziel ist es, Rheinland-Pfalz für einen qualifizierten Reitertourismus zu erschließen", sagt der Kommunikations-Fachmann. Das Bereitstellen ausgewählter Angebote, die sowohl der reiterlichen Fortbildung dienen, als auch die Vorzüge einzelner Regionen im Blick auf sanften Erlebnis-Tourismus in der Natur betonen, sei ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber Offerten, bei denen Schlapphut und wund gescheuerte Pferderücken die Kenntnis von Waldgesetzen und Tierschutz ersetzen. Diesen Missständen haben die Grenzlandreiter den Kampf angesagt und so richtet sich die RSR-Ausbildung an Reiterkinder, Erwachsene, Reiteinsteiger und erfahrene Reiter aller Kenntnisstufen, die Spaß an einem stressfreien und effektiven Umgang mit Pferden in der Natur haben. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen im Internet: www.Grenzland-Reiter.de


04.01.2008 Erfolg auf ganzer Linie: Der Multimedia-Internet-Park feiert 10. Geburtstag

Der Multimedia-Internet-Park (M.I.P.) Zweibrücken feiert 2008 seinen 10. Geburtstag. Dabei können Initiatoren, Investoren und Unternehmer auf eine Dekade erfolgreicher IT-Geschichte blicken.

Gestartet wurde der Multimedia-Internet-Park am 19. Januar 1998 von der damaligen 1&1 Multimedia Service GmbH (heute: MIP Multimedia Internet Park GmbH) in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz. Ziel war und ist es, Existenzgründer sowie junge Unternehmen aus der Multimedia- und Internet-Branche auf dem Gelände des ehemaligen US-Luftwaffenstützpunktes der Rosenstadt anzusiedeln und so einen Impuls zur Belebung der Wirtschaft in der strukturschwachen Region zu leisten. „Wir helfen sowohl Existenzgründern als auch jungen Unternehmen beim Start und Aufbau ihres Business", sagt Projektmanager Jörg Cordier. Auf Wunsch sind die Fachleute der MIP Multimedia Internet Park GmbH bei der Prüfung von Konzepten, der Erstellung von Business-Plänen, der Personalsuche, im Controlling, in Fragen des Marketings oder bei technischen Fragestellungen behilflich.

„Anfang 1998 waren es 2 Startups, die sich gemeinsam mit der Betreibergesellschaft im M.I.P. eingemietet hatten", erinnert sich Jörg Cordier und fügt hinzu: „Heute können wir auf über 80 Unternehmen mit mehr als 1.500 Mitarbeiter zurückblicken, die wir im Laufe der Jahre betreut haben." Nach wie vor erreichen das zentrale Sekretariat Anfragen von Interessenten, die ihre Geschäftsidee im Multimedia-Internet-Park in die Tat umsetzen möchten. „26 angesiedelte Unternehmen mit über 650 Mitarbeiter sowie eine Auslastung von rund 95 % dokumentieren die anhaltende Nachfrage sowie das Wachstum der angesiedelten Firmen", fasst Jörg Cordier den derzeitigen Stand der Dinge zusammen. Interessenten erhalten weitere Informationen im Internet unter: www.MIPZ.de


04.01.2008 Rückblick 2007: M.I.P.-Unternehmer setzen Impulse für Aufschwung in der Region

Zu den spannenden Momenten, die den Autor seit dem Dezember 1998 am Ende jeden Jahres erwarten, gehört der Blick in die Nachrichten der zurückliegenden 365 Tage im Multimedia-Internet-Park. Auch die Rückschau des Jahres 2007 lädt dazu ein, eine positive Bilanz zu ziehen. Rund zehn Jahre nach Gründung des Multimedia-Internet -Parkes bleibt festzustellen, dass das Konzept der Betreiber aufgegangen ist: Profiwissen aus vielfältigen Bereichen und das Bereitstellen einer hochwertigen, technischen Infrastruktur haben ihren Beitrag geleistet, damit Jungunternehmer aus allen Teilen der Republik in Zweibrücken auf Träume Taten folgen lassen.

Ein gutes Beispiel liefert Michael Kölsch. Seine Geschäftsidee war es, computergestützte dreidimensionale Ausarbeitungen für Konstruktionspläne in Maschinenbau und Industrie zu erstellen. Die räumliche Nähe zu dem Zweibrücker Kran-Hersteller Terex-DEMAG hatte vor einigen Jahren zu einer Kooperation für die Entwicklung von Softwarelösungen für die Kraneinsatzplanung von Großkranen geführt. Die diesjährige Fachmesse „Bauma" bescherte der heutigen craniMAX GmbH und Geschäftsführer Michael Kölsch weitere Kooperationsverträge mit Kobelco (www.kobelco-cranes.com) und Sennebogen (www.sennebogen.de) – damit hat der ehemalige Startup endgültig Einzug in das Team der Global Player einer Welt umspannenden Branche gehalten.

Auch die Wurzeln der inzwischen in Mainz ansässigen Information Desire Software GmbH (www.InfoDesire.com) gründen in den Kindertagen des M.I.P. Den Vorzug, der den Produkten seines Unternehmens bis heute einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern im europäischen Raum gesichert hat, beschrieb Geschäftsführer Peter Schaub im November-Newsletter des Jahres 1999: „'Projectile' basiert auf der Programmiersprache Java und erlaubt den problemlosen Einsatz in Internet und Intranet. Unsere Anwendungen bieten eine durchgängige Lösung auf den verschiedensten Plattformen – von Windows NT/98 über Unix und Macintosh bis OS/2." Im Jahr 2007 hat Information Desire die Version 3.2 der mehrfach ausgezeichneten Projekt-Management-Softwaresuite vorgestellt. Erweitert wurde das Programm unter anderem um ein Customer Relations Management-System (CRM), aus dem hervorgeht, welche Projekte mit dem potenziellen Auftraggeber bereits durchgeführt wurden, wo sich Falltüren bei einem Verkaufsgespräch auftun könnten, kurz: wie sich der Kontakt auf dem Weg zum Auftrag optimal gestalten lässt. Auch am anderen Ende der Auftragshistorie zieht Projectile 3.2 - bildlich gesprochen - noch ein Ass aus dem Ärmel. Die Software managt nicht nur das Projekt an sich, sondern hilft auch bei der abschließenden Leistungsabrechnung. Kein Wunder, dass Projectile 3.2 von den Testern des Fachmagazins projektMANAGEMENT auch 2007 mit Lob überhäuft wurde.

Weil es in vielen Fällen die Medien sind, die einen wichtigen Ausschlag für Erfolg und Misserfolg einer Geschäftsidee geben, stehen auch Oliver Gab und Markus Straßburger auf der Sonnenseite des unternehmerischen Lebens. Seit dem vergangenen Jahr nutzt die Internet-Ausgabe der größten deutschen Computer-Fachzeitschrift, „Computer Bild", die Webtools der heutigen ANW GmbH & Co KG (www.ANW.de), um ihre vielköpfige Leserschaft durch besondere Serviceangebote von der Kompetenz der Redaktion zu überzeugen: Auf ihren Internetseiten fordert die Zeitschrift dazu auf, die Geschwindigkeit von Breitband- und DSL-Verbindungen mit ANW-Technik zu testen. Auch auf den zweiten Blick sind ANW-Tools aus dem Alltag von engagierten Internet-Nutzern kaum wegzudenken. Und selbst die Web-Werkzeuge großer deutscher Anbieter von Internet-Dienstleistungen haben ihre Wurzeln häufig in der Ideen-Schmiede von Oliver Gab und Markus Straßburger: Ob Ladezeit-Prüfung, HTML-Check, die Verfolgung von Querverweisen oder der Sinn von Meta-Tags ...

Zu den Gewinnern des Jahres 2007 gehört im Multimedia-Internet-Park auch die Zweibrücker Key-Systems GmbH (www.key-systems.de). Der von der internationalen „Internet-Aufsicht" ICANN anerkannte Domain-Registrar und Webhoster hat inzwischen über 100 so genannten Suffixe im Angebot und das Geschäft mit den Endungskürzeln von Internetadressen blüht weiter. Die Palette reicht von „.ac" (Ascension Island) bis „.ws" (Samoa). Gefragt waren im vergangenen Jahr vor allem Domain-Endungen aus Mexiko und der VR China (.mx und .cn). Mit Spannung erwartet man in Zweibrücken nun die Neueinführung der Domain-Endung .asia für den asiatisch/pazifischen Raum. Nach Auskunft von Marketing-Leiterin Tanja Wagner hat das Unternehmen, das zum Jahrtausendwechsel als studentischer Nebenerwerb mit einem reinen Online-Domain-Registrierungssystem an den Start gegangen war, inzwischen 20 Mitarbeiter und betreut zurzeit rund zwei Mio. Domains weltweit.

Ebenfalls erfolgreich war 2007 das Internet-Portal „Staedte-Reisen.de" der Schneemenschen GmbH. Kai Michael Schäfer und Martin Iwanski setzen mit ihrem jüngsten Projekt ein Zeichen gegen Morgens-um-Fünf-den-Liegestuhl-mit-dem-Strandlaken-Beleger und strandbelatschte Touristen, die es schick finden, Gotteshäuser in T-Shirt und Badehose zu erkunden. Für eine zunehmende Zahl Kulturbeflissener und Wochenend-Flieger bietet www.Staedte-Reisen.de einen Überblick von allem Wissenswerten, was (Kurz-) Urlaubern helfen könnte, sich in den Metropolen der Welt zu Recht zu finden.

Dass die Multimedia-Internet-Park-Firmen einen Beitrag zum weiteren Gelingen des „Vier-Säulen-Konzeptes" sowie zur Belebung der Westpfalz leisten, „bestätigte" im Herbst des Jahres der rheinland-pfälzische Minister für Wirtschaft, Landwirtschaft und Weinbau, Hendrik Hering. Bei der zweiten „Grenzüberschreitenden Tourismuskonferenz" auf dem Zweibrücker Flughafen formulierte der Minister die touristische Erschließung der Gesamtregion als nächste Herausforderung für den Südwesten der Pfalz. Es verwundert nicht, dass die Ideen von ehemaligen Existenzgründern aus dem Multimedia-Internet-Parkt auch in diesem Zusammenhang dazu beitragen, sichtbare Zeichen zu setzen: Zu den Anziehungspunkten einer künftigen, touristischen Nutzung zählen neben den Reizen des Biosphärenreservates Pfälzer Wald als Dorado für Wanderer, Mountain-Biker und Golf-Sportler, die Möglichkeit einer aktiven Freizeitgestaltung zu Pferd. Eine entsprechende Informations- und Marketing-Plattform bietet der ehemalige M.I.P.-Startup Ralf Große Wortmann im Internet: www.Grenzland-Reiter.de


04.01.2008 Es grünt so grün: John Deere bietet i-ntelligente Lösungen für mehr Produktivität auf Acker und Flur

Eine einzigartige Gelegenheit, die jüngsten Entwicklungen von AMS, der Ideenschmiede des weltgrößten Herstellers von Landmaschinen, John Deere, im Multimedia-Internet-Park Zweibrücken, auszuprobieren, bietet der kommende Frühling den Landwirten der Republik. Per Satellit, Computersteuerung und Dank zahlreicher Sensoren verarbeiten und kombinieren die Produktneuheiten des Konzerns die Bewegung von Traktoren, Säh-, Dünge- und Erntemaschinen. Nach getaner Arbeit gibt die Datenflut exakten Aufschluss über Flächengrößen, Umfang, Tätigkeit und Einsparpotenzial jedes einzelnen Fahrzeugs.

Der moderne Landwirt legt nicht nur Wert auf die Optimierung seines Betriebs, ihn drücken auch eine Menge Bestimmungen und Auflagen. Denn ob es darum geht, Fördermittel zu beantragen oder ob der Nachweis erbracht werden muss, welche Dünge- und Spritzmittel auf welchem Acker verteilt wurden, an einer genauen Dokumentation kommt im 21. Jahrhundert kein Landwirt vorbei. Zur Betriebsoptimierung und als wirksames Mittel für die Wissbegierde der Beamten in Brüssel und Berlin bietet John Deere „Field Doc", eine der i-ntelligenten Lösungen, die alle nötigen Aufzeichnungen und Auswertungen schon während der Feldarbeit auf Knopfdruck übernimmt und mit kompatibler Bürosoftware ergänzt werden kann.

Eine Erleichterung bieten die i-Lösungen aber nicht nur für einzelne Landwirte. Auch Lohnunternehmer und Maschinenringe, bei denen Spezialfahrzeuge die Flächen sämtlicher Mitglieder bearbeiten, profitieren von den im Baukastensystem individuell kombinierbaren, i-ntegrierten Systemen. So ist es eine große Hilfe wenn durch die i-ntelligenten Lösungen informierte Entscheidungen über Maschineneinstellungen getroffen werden, die etwa die Qualität der gehäckselten Silage positiv beeinflussen können, oder die Menge des geernteten Getreides – Meter für Meter - genau registriert wird, und die Maschinenführer entlastet werden. Die Möglichkeit, Arbeitszeit und die genaue Größe einer Flächen zu ermitteln ist eine wichtige Grundlage wenn es darum geht, Produktivitätsdaten Maschinen- und Feldbezogen zu analysieren und so die Betriebsführung von Lohnunternehmer und Maschinenring zu optimieren. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen über Leistungsumfang und Einsatzmöglichkeiten der i-Lösungen von John Deere bei den regionalen Vertriebspartnern des Unternehmens und im Internet. Die Webadresse lautet: www.John-Deere.de


04.01.2008 Ordnung hinter Gittern: Gefängnisse in Baden-Württemberg setzen auf Gisbotimer-Dienstplanmanager

Nach guten Erfahrungen mit Datenbank-gestützten Dienstplan-Verwaltungen für Gefängnisse in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz setzen nun auch baden-württembergische Haftanstalten auf den Einsatz-Manager der Zweibrücker Gisbo Softwareentwicklung und EDV-Beratung GmbH. Nach Abschluss der Pilotphase in drei Mannheimer JVAs soll der Gisbotimer im zweiten Halbjahr 2008 in allen 17 Gefängnissen des Landes eingesetzt werden.

„Das Programm lässt sich individuell auf die Bedürfnisse und Anforderungen jedes Bundeslandes zuschneiden. Den Vollzugsbeamten vor Ort bieten wir eine transparente und übersichtliche Lösung bei der Verteilung von Sonder-, Nacht- und Wochenenddiensten. Außerdem können die Mitarbeiter direkten Einblick in ihren jeweiligen Dienstplan nehmen", erklärt Firmengründerin Stella Hussong und Geschäftspartnerin Sabine Eßer ergänzt: „Unsere Software reagiert zudem flexibel, wenn es gilt Überstunden abzubauen oder wenn sich der Dienstplan krankheitsbedingt ändert."

Derzeit haben die beiden Unternehmerinnen alle Hände voll damit zu tun, die von ihnen entwickelte Software an die Gegebenheiten anderer, rund um die Uhr im Schichtbetrieb arbeitenden, Unternehmen der öffentlichen Hand anzupassen. Grundsätzlich ist das Programm geeignet, auch in Krankenhäusern oder auf Polizei- und Feuerwachen eingesetzt zu werden. „Es scheint als sei es den guten Erfahrungen von Justizbehörden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gelungen, Gitter und Mauern zu überwinden", verrät Sabine Esser mit einem Augenzwinkern. Interessenten bekommen weitere Informationen im Internet: www.GISBOtimer.de


04.01.2008 ASKUMA AG liefert Kleingedrucktes frei Haus: Neues EU-Gesetz stärkt Verbraucherrechte beim Abschluss von Versicherungen

Umständlich formulierte Anträge, die Versicherungsnehmer durch vorab zu leistende Unterschriften in die Rolle von Bittstellern gezwungen haben, gehören seit dem 1. Januar der Vergangenheit an. Das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG) hat Schluss gemacht mit dem so genannten Policen-Modell, das den Kunden dazu verpflichtet eine Absicherung zu beantragen – ohne die Bedingungen zu kennen, die der Versicherer mit einem solchen Vertrag verbunden hat.

„Die Neuordnung des VVG erlaubt es den Verbrauchern, sich vor Vertragsschluss über Einzelheiten und Ausnahmeregelungen zu informieren", sagt Oliver Reinking. Damit habe der Gesetzgeber die Versicherungsbranche dazu verpflichtet, in ihrer Geschäftspraxis den Gepflogenheiten anderer Handelsabschlüsse zu folgen. Oliver Reinking ist Dipl.-Mathematiker und Vorstand der Zweibrücker Askuma AG, einer Gesellschaft, die sich auf die Abbildung von Sachversicherungs-Prozessen im Internet spezialisiert hat.

Damit künftige Versicherungsnehmer tatsächlich in die Lage versetzt werden sich umfassend über die Hintergründe ihrer künftigen Versicherungen zu informieren, stehen vor allem Versicherungsmakler vor einem Problem: Im Gegensatz zu Vertretern, deren Angebote an nur eine Gesellschaft gebunden sind, sehen sich Makler vor der Herausforderung, ihren Kunden ab sofort das Kleingedruckte aller Versicherungsanbieter präsentieren zu müssen, die einen Beitrag zu der gewünschten, möglichst individuell zugeschnittenen Absicherung leisten könnten. Oliver Reinking: „Um ihrer Informationspflicht zu entsprechen haben Makler und Vertreter nun die Möglichkeit, zwischen zwei Modellen zu wählen – dem Antragsmodell und dem Invitatio-Modell."

Das Antragsmodell besagt, dass der Vermittler dem Interessenten vor der Antragsstellung sämtliche Unterlagen, inklusive Verbraucherinformationen und den allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVBs), zur Verfügung stellen muss. Der Versicherungsnehmer muss die Unterlagen bei Erhalt gegenzeichnen. Das ist, so Oliver Reinking, auch per E-Mail möglich und spreche für die Zusammenarbeit von Versicherungsmaklern mit der ASKUMA AG, die die Informationen möglichst vieler Versicherungsgesellschaften im Internet zusammengefasst haben.

Bei dem Invitatio-Modell versucht der Versicherer, dem Kunden ein Angebot „auf gut' Glück" schmackhaft zu machen. Vor allem für Versicherungsmakler sei das Invitatio-Modell mit erheblichen Nachteilen verbunden. Oliver Reinking: „Es nicht eindeutig geklärt, wie die kunden- und risikorelevanten Daten zum Versicherer kommen. Außerdem müsste der Vermittler vom Versicherer in einem weiteren Arbeitsschritt über den Abgabezeitpunkt des Angebotes informiert werden, um sicherzustellen, dass der Interessent das Angebot auch tatsächlich angenommen hat." Unter dem Strich bringe das Invitatio-Modell für den Vermittler „eine Menge Laufarbeit mit ungewissem Ausgang." Gewinner der Novelle seien zwar in jedem Fall die Verbraucher, es gelte aber auch an die Menschen zu denken, die mit der Vermittlung von Versicherungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen im Internet: www.ASKUMA.de


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