08.01.2010

Flugplatz Zweibrücken: Konversion auf gewachsenem Fundament

Der Wirtschaftsstandort Zweibrücken hat sich in den vergangenen zehn Jahren in vielen Bereichen sehr...   mehr

08.01.2010

Lichtblick: M.I.P.-Konzept in der Krise bewährt

Unter der Wirtschaftskrise hat auch der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit in Pirmasens u...   mehr



 
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08.01.2010 Flugplatz Zweibrücken: Konversion auf gewachsenem Fundament

Der Wirtschaftsstandort Zweibrücken hat sich in den vergangenen zehn Jahren in vielen Bereichen sehr positiv entwickelt. Auch der Blick in den Prognos-Zukunftsatlas 2009 bestätige die überdurchschnittlichen Zukunftschancen der Rosenstadt, sagt Citymanagerin Annette Hübschen: „Unsere Arbeitsplätze konzentrieren sich in zukunftsorientierten Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, Informations- und Kommunikationstechnologie und in der Gesundheitswirtschaft.“

Einen erheblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung habe auch die Konversion früherer militärischer Anlagen. Die in der Folgenutzung neu entstandenen, hochmodernen Gewerbegebiete haben dem Wirtschaftsstandort Zweibrücken große Entwicklungsschübe gebracht, ist Annette Hübschen überzeugt. Als ein Beispiel nennt die Stadtmanagerin die Umwandlung des ehemaligen US-Militärflughafens für die zivile Nutzung und die Einrichtung der Fachhochschule auf dem Kreuzberg. Beide Objekte zählten zu den erfolgreichsten Konversionsprojekten in Deutschland.

Zu Recht stolz könne man in der Rosenstadt auch darauf sein, dass die Konversionsvorhaben zu einer Ansiedlung zukunftsorientierter Investoren und Branchen geführt habe. Auch dieses „Fernziel einer jeden Konversion“ sei nicht überall in Deutschland so eindrucksvoll gelungen, wie es in Zweibrücken der Fall ist. Als Beispiel nennt Hübschen die, in unmittelbarer Nähe des Flughafens entstandenen, „Style Outlets Zweibrücken“, die bis zu zwei Millionen Besucher jährlich in die Rosenstadt locken. Mit dem benachbarten Multimedia-Internet-Park (M.I.P.) habe sich Zweibrücken zudem als erfolgreicher Multimedia-Standort positioniert, der jungen Unternehmen beste Startbedingungen für eine erfolgreiche Existenzgründung bietet.

Im M.I.P. und auf dem weiteren Gelände des ehemaligen US-Flughafens haben sich – so Annette Hübschen – etliche zukunftsorientierte Firmen angesiedelt, „die als starke Impulsgeber die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt fördern und die umliegende Region positiv beeinflussen.“ Das Konversionsgebiet am Flughafen Zweibrücken habe mit dem Flugbetrieb, dem M.I.P., den Style Outlets und einer wachsenden Zahl von Freizeit- und Tourismusangeboten vier zukunftsorientierte Entwicklungssäulen. Dieses in Deutschland einzigartige Modell bietet die Grundlage für die weitere erfolgreiche Entwicklung am Zweibrücker Flughafen.


08.01.2010 Lichtblick: M.I.P.-Konzept in der Krise bewährt

Unter der Wirtschaftskrise hat auch der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit in Pirmasens und Zweibrücken gelitten, „wenn auch nicht in dem Maße wie zunächst befürchtet“, sagt Armin Schätter. Eine Ursache dieser bedingt positiven Entwicklung sieht der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Pirmasens auch in der Eigendynamik der Unternehmen im Multimedia-Internet-Park Zweibrücken, die mit aktuell über 720 Mitarbeitern für wichtige Impulse in der Region gesorgt haben.

„Das Konzept des Gründerzentrums hat sich in der Krise bewährt“, ist Schätter überzeugt. Das gemeinsame Ziel von Arbeitsagentur und M.I.P.-Geschäftsleitung sei es daher weiterhin, Jungunternehmer und Existenzgründer in der Region anzusiedeln und bei der Personalsuche zu unterstützen. Nach wie vor böten vor allem Startups in der Multimedia- und Internetbranche interessante und zukunftsorientierte Arbeitsplätze, die wichtige Hinweise im Blick auf die künftige Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes geben. Schätter: „Im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen wir, als Arbeitsagentur, diese Neugründer bei der Auswahl passender Mitarbeiter. Unsere Arbeitsvermittler beraten die Jungunternehmer, bereiten Stellenangebote auf und veröffentlichen diese in unserer Jobbörse im Internet.“ In einigen Fällen sei es auch möglich, die gründungswilligen Startups durch Fördermittel zu unterstützen. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen in der neu strukturierten Jobbörse der Arbeitsagentur im Internet (www.jobboerse.arbeitsagentur.de) und unter der Telefon-Nummer 06331/147-200


08.01.2010 Dialogmarketing: Qualifizierte Ausbildungsberufe bieten Perspektive für Schulabgänger und Job-Umsteiger

„Dank stetig steigender Nachfrage und immer komplexeren technischen Entwicklungen hat sich die Arbeit in so genannten Callcentern vom bloßen Gelegenheitsjob zu einem qualifizierten Ausbildungsberuf entwickelt“, sagt Michael d'Aguiar. Nach Auskunft des Pressesprechers der 1&1 Internet AG setzen immer mehr Unternehmen bei der Kundengewinnung, -betreuung und –bindung auf die stets freundlichen Frauen und Männer, die Anwendern moderner Internet- und sonstiger Technologien, hilfreich am Telefon zur Seite stehen. Mit ihrer Niederlassung im Multimedia-Internet-Park Zweibrücken ist die 1&1 Internet AG einer der größten Ausbildungsbetriebe für Dialogmarketing in der Region.

Michael d'Aguiar: „Um der Bedeutung dieses noch immer weitgehend unbekannten Berufsbildes gerecht zu werden, gibt es inzwischen eine anerkannte, duale Ausbildung.“ Auch im M.I.P. werden Schulabgänger und Berufsumsteiger in rund zwei Jahren zur „Servicefachkraft für Dialogmarketing“ qualifiziert; als Abschluss einer dreijährigen Lehre winkt Absolventen der Titel eines Kaufmanns bzw. einer Kauffrau für Dialogmarketing.

Dass das Berufsbild vielseitig ist, bestätigt Michael d'Aguiar auf Nachfrage: „Kaufleute für Dialogmarketing sind die eigentlichen Dienstleister im Bereich von Direkt- bzw. Telemarketing“, erklärt der Fachmann und das sei schon eine spannende Sache. Interessenten finden die Job- und Ausbildungsplatz-Börse der 1&1 Internet AG und aller anderen Tochterunternehmen der United Internet AG unter der Webadresse: www.united-internet.de


08.01.2010 Reiterfreundliche Gemeinde: Verbandsgemeinde Montabaur entdeckt Natur als Abenteuer für Touristen

Die Natur selber soll es sein, die Touristen und Kurzurlauber in einigen Jahren dazu bringen könnte, Ferien und freie Wochenenden in der Region Montabaur zu verbringen. Die Ortschaft Reckenthal ist erster Träger des Titels einer „reiterfreundlichen Gemeinde in Rheinland-Pfalz.“ Einen entsprechenden Wettbewerb hatte die Initiative Grenzland-Reiter e.V. ausgeschrieben. Gründer der Organisation ist der Kulturwissenschaftler und ehemalige M.I.P.-Startup Cornelius Bischoff.

Nach Ansicht des 45-jährigen bilden die Wälder, Felsen, Bäche und Wiesen einer Region eine Art von unverwechselbarem Abenteuer-Lehrbuch, mit dessen Hilfe die Feriengäste regionale Geschichte und die Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt fühlen, schmecken, sehen und riechen können. Dieses intensive Naturerlebnis könne dazu führen, dass die Urlauber ihre Ferienregion nicht nur als eine „grüne Kulisse des üblichen Erholungs-Programms“ erleben, sondern, „durch sprichwörtliches Begreifen und persönliche Erfahrung für kurze Zeit ein Teil ihrer Urlaubsregion werden.“ Cornelius Bischoff: „Diese Gäste können ihren Bekannten nicht nur die Fotos ihrer touristischen Ziele zeigen; sie können erklären, was sie erlebt und gesehen haben und diese Begeisterung steckt an.“

Den ersten Preis des Wettbewerbes, eine Analyse der naturverträglichen Tourismuspotenziale auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Montabaur, hatte die Kaiserslauterer Planungsgesellschaft WSW & Partner GmbH erarbeitet. Eine Zusammenfassung stellte WSW-Geschäftsführer Dieter Wild in der Bürgerhalle des Montabaurer Rathauses vor.

„Reckenthal bietet alle Voraussetzungen, zu einem Ausgangspunkt für regionale Reitertourismus-Angebote zu werden“, ist Dieter Wild überzeugt und auch Stadtbürgermeister Klaus Mies bestätigt, dass Reiten ein touristisches Thema in der Region ist, zumal die Hauptattraktion für künftige Touristen – die Natur selber - seit tausenden von Jahren kostenfrei vor der Haustüre steht. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen im Internet: www.Grenzland-Reiter.de


05.10.2009 Nach vorne gedacht: Multimedia-Internet-Park lädt Unternehmer zum Gründen und Bleiben

„Der Multimedia-Internet-Park ist erwachsen geworden“, sagt Jörg Cordier. Als Projektmanager ist der 46-Jährige mit verantwortlich dafür, dass sich das Gründerzentrum, das Ende der 1990er-Jahre am Rande der Westpfalz als Brutstätte für Geschäftsideen aus der bunten Welt des Internets erbaut worden war, zu einer Drehscheibe für Gründer und Unternehmen entwickelt hat, „die im M.I.P. immer die Freiräume finden, die nötig sind, um den nächsten Schritt zu tun“, sagt Cordier.

Als wichtigstes Angebot für die Unternehmen im Park nennt der Projektmanager die umfassenden Service-Angebote der Multimedia Internet Park GmbH. Nach wie vor bietet die Betreibergesellschaft interessierten Jungunternehmern die Möglichkeit „mit nicht viel mehr als einer tragfähigen Geschäftsidee den Schritt in die Selbstständigkeit zu realisieren.“ Tatsächlich hatte es in der über zehnjährigen Geschichte des M.I.P. mehr als einen Startup gegeben, der seine erste Büroeinrichtung aus Beständen des Gründerzentrums zusammengestellt hatte. „Wenn es nötig ist helfen wir auch dabei, den Businessplan zu entwickeln und die nötigen Kredite zu beantragen“, sagt Jörg Cordier, der stolz darauf ist, dass „seinen“ Gründern über die Multimedia Internet Park GmbH auch das Know How sowie die Kontakte des führenden deutschen Internet-Service Providers, der United Internet AG, zur Verfügung stehen. „Wir sind eine hundertprozentige Tochter von United Internet“, erklärt Cordier und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Datenanbindung, Rechnerleistung und Serverkapazität, die die Unternehmer im M.I.P. nutzen, zu dem Besten gehört, was die Internettechnik in Deutschland zu bieten hat.

Interessant ist der M.I.P. aber nicht nur für Jungunternehmer. Zu den Mietern, die dem Multimedia-Internet-Park seit Jahren die Treue halten, gehört unter anderen Michael Kölsch. „Im M.I.P. gibt es etliche Beispiele für ehemalige Startups die gekommen sind, um auch länger zu bleiben“, freut sich Jörg Cordier. Andere – ebenfalls erfolgreiche – M.I.P-Gründungen halten eine enge Verbindung zu ihrem ehemaligen Startup-Zentrum. Ein Grund dafür sind nicht nur Sekretariats-Dienstleistungen, Besprechungsräume und Konferenztechnik, die die Multimedia Internet Park GmbH auf Anfrage zur Verfügung stellen, auch die verkehrsgünstige Lage des M.I.P trägt ihren Teil zu der anhaltenden Attraktivität des Zentrums bei: Mit dem Wachstum des Zweibrücker Flughafens und der Möglichkeit, günstige Tagesflüge, zum Beispiel nach Berlin, zu buchen, trennt das Gründerzentrum am Rande der Pfalz nur rund eine Flugstunde von den vielfältigen Möglichkeiten, Kontakten und Verbindungen, die die Hauptstadt für Startups und gestandene Unternehmer bietet. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nach Büroräumen im M.I.P. anhält. Jörg Cordier: „Jungunternehmern und allen, die es werden wollen, bieten wir die Möglichkeit, sich rechtzeitig einen Eindruck von den Startup-Bedingungen im M.I.P. zu machen.“ Interessenten vereinbaren einen Termin mit der elektronischen Post. Die E-Mail-Adresse lautet: mip-info@mipz.de


05.10.2009 Von Rennmurmeln und Knutschkugeln: Zweibrücker Unternehmer entdeckt knuffige Kleinwagen als sympathische Werbeträger für die Region

Als „Knutschkugel“ kannten ihn jene, die alt genug waren, mit eigenem Führerschein am Steuer eines winzigen Fiat 500 zu sitzen. Bis zum Ende seiner Produktion im Jahre 1976 hatte das Wirtschaftswunderwägelchen aus Turin die Herzen unzähliger Autofahrer erobert. Wen wundert es, dass auch die Neuauflage des knuffigen Kleinwagens geeignet ist, die Blicke der Automobil-verliebten Deutschen auf sich zu ziehen. Diesen Effekt macht sich der ehemalige M.I.P.-Startup Oliver Reinking zu Nutze. Der 45-Jährige ist Mitgründer und Vorstand der Zweibrücker ASKUMA AG. Die Gesellschaft ist Anbieter des größten Marktplatzes für die Abwicklung von Neugeschäft und bei der Bestands-Verwaltung von Sachversicherungen im deutschsprachigen Internet.

Weil der über 1.90 m große Mathematiker immer wieder darauf angesprochen wurde, wie ein solch hoch gewachsener Mensch in ein solch kleines Auto passt, kam Oliver Reinking auf den Gedanken zu einer ungewöhnlichen Marketing-Idee: „Der ‚Rennmurmel-Club’ lädt bis zu 100 Unternehmer aus dem Zweibrücker Umland dazu ein, einen Fiat 500 mit unverkennbarem Design und einer individuellen ‚Renn-Nummer’ zu versehen.“ In der Folge könnte es, so Oliver Reinking, in der Rosenstadt bei Zeiten von italienischen Kleinwagen in den bunten Farben wimmeln, die aber – Dank der einheitlichen Gestaltung und ihrer individuellen Nummer – einem bestimmten Unternehmen zugeordnet werden können. Welches Unternehmen sich hinter der jeweiligen Nummer verbirgt erfahren Interessenten auch auf einer eigenen Internetseite. Dort könnte es schon bald – neben wechselnden Gewinnspielen, die – nach dem Vorbild der Zahlenlotterie – an die Rennnummern der einzelnen Autos gebunden ist, auch ein Tagebuch geben, in dem die Besitzer der Fahrzeuge den staunenden Besuchern erzählen, was ihre Rennmurmeln im Laufe der Woche erlebt haben.

„Das hat absolutes Kultpotenzial“, ist Reinking überzeugt, vor dessen geistigem Auge die Rennmurmeln der künftigen Club-Mitglieder neugierige Blicke von Besuchern des Factory Outlet Centers, der Homburger Schlossberg-Höhlen oder des Zweibrücker Rosengartens auf sich ziehen. Dass natürlich auch die Fiat-Niederlassung der Rosenstadt von den Marketing-Ideen des ASKUMA-Vorstandes ihre Vorteile hätte, sieht Reinking gelassen: „Wir planen, für Interessenten und Club-Mitglieder einen Sonderrabatt ausgehandelt, der den 500er für Gewerbetreibende zu einer interessanten Alternative und einem sympathischen Werbeträger für die Region werden lässt.“ Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen bei Oliver Reinking und im Internet: www.Rennmurmel.de


05.10.2009 Global Player mit neun Köpfen: Zweibrücker craniMAX GmbH verstärkt Aktivitäten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

„Die USA bieten unserer Branche tatsächlich ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, sagt Michael Kölsch. Der 46-jährige ist Geschäftsführer der Zweibrücker craniMAX GmbH. Schon seit Jahren ist das Zweibrücker Unternehmen jenseits des großen Teiches aktiv. Seither freut sich Kölsch über das steigende Interesse von US-Bauunternehmern, die nach neuen Wegen suchen, den Einsatz ihrer Großkräne auf den zahlreichen Baustellen des Landes kostengünstig und sicher zu gestalten.

Vertriebsleiter Marc-André Roka erklärt: „Überall dort, wo Hochhäuser und große Industrieanlagen entstehen sind Schwerlast-Kräne im Einsatz.“ Um unnötige Kosten und Sicherheitsrisiken zu vermeiden ist es üblich, den Einsatz solcher Großgeräte, die Lasten bis 3.200 Tonnen heben und transportieren, zuvor am Computer zu simulieren. Die entsprechende Planungssoftware kommt aus Zweibrücken. Roka: „Unser CRANEMANAGER &ToM Tower Manager gibt den Bauunternehmen einen realistischen Eindruck von den Einsatzmöglichkeiten der Krane vor Ort.“

Der weltweite Erfolg der craniMAX-Software hat auch dazu geführt, dass Michael Kölsch und Marc-André Roka mehr Zeit im Flugzeug verbringen, als an ihren Schreibtischen im Zweibrücker Multimedia-Internet-Park. Aus diesem Grund ergänzt Dirk Straube seit Monatsbeginn die Vertriebs-Mannschaft des ehemaligen Startup-Unternehmens. Straube ist zuständig für die Akquise von Neugeschäft und die Beratung von craniMAX-Kunden auf dem amerikanischen Kontinent, in Afrika, Portugal und Spanien. Ebenfalls neu im Team der craniMAX GmbH ist Tobias Reinheimer, der eine Lehre im Bereich von Informatik und Anwendungsentwicklung angetreten hat. „Damit sind wir wahrscheinlich der einzige Global Player in Deutschland, der über die stattliche Anzahl von neun Mitarbeitern verfügt“, schmunzelt Marc-André Roka, der eben erst aus Australien zurück ist. Vom 30.09. bis 02.10. tagte dort das Crane Industrie Council of Australia (CICA). Hinter der Bezeichnung verbirgt sich eine Initiative der Australischen Regierung. Thema der Tagung ist die Einsatzsicherheit bei der Planung von Großkraneinsätzen. Wer mehr wissen möchte bekommt weitere Informationen im Internet: www.cica.com.au bzw. www.cranimax.de


05.10.2009 Berittene Naturführer: Botschafter zu Pferd für Naturerlebnis und Umwelt im Einsatz

Ende Oktober werden 10 naturbegeisterte Pferdefreunde aus ganz Deutschland ihre Zertifikate als „Berittene Naturführer“ entgegen nehmen. Drei weiteren Reiter/innen bestätigt die Volkshochschule in Neustadt dann die Teilnahme an einem bundesweit einzigartigen Lehrgang, der Interessenten im Lauf von 120 Unterrichtseinheiten als Ansprechpartner in dem Bereich der erlebnisorientierten Natur- und Umweltbildung qualifiziert.

Die Idee zu dem ungewöhnlichen Bildungsangebot stammt von dem Zweibrücker Redakteur und Kulturwissenschaftler Cornelius Bischoff. Der begeisterte Freizeitreiter war auf den Gedanken gekommen eine Brücke zu schlagen zwischen den liberalen Waldgesetzen des Landes Rheinland-Pfalz, die eine weitgehend uneingeschränkte Nutzung von Wander- und Wirtschaftswegen für Erholungssuchende gestatten, und einer wachsenden Zahl von Naturnutzern, die ihre Freizeit zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Pferderücken in der Natur verbringen.

Weil die Natur ihren Gästen mehr bietet als eine Ansammlung von Bäumen und weil das, was dem flüchtigen Betrachter als eine urwüchsige Landschaft erscheint, in Wirklichkeit aber das Ergebnis einer Jahrtausende alten Kultur- und Besiedlungsgeschichte ist, gebe es einen Markt für qualifizierte Begleiter, die die Zusammenhänge zwischen Erdgeschichte und Alltagskultur für Tagesbesuchern und Urlaubern sichtbar und – im Sinne des Wortes – begreifbar machen, sagt Bischoff. Zusammengestellt wurden die Inhalte des Lehrgangs von der Volkshochschule in Neustadt/Weinstraße und der Initiative Grenzland-Reiter e.V., in Kooperation mit den Landesforsten in Rheinland-Pfalz und dem Verein für Naturforschung und Landespflege, Pollichia e.V.

Ein weiteres Ergebnis des Lehrganges ist das Konzept für die Entwicklung so genannter Reitertourismus-Regionen, in denen natur- und landeskundliche Besonderheiten dargestellt und mit touristischen Aktivitäten einer Region verknüpft werden. Cornelius Bischoff. „Am Beispiel der Region Wolfstein (bei Kusel) haben wir gezeigt, dass das Miteinander von Natur- und Umweltschützern, Touristen zu Pferd, per Rad, zu Fuß oder mit der Kutsche in keinem Widerspruch steht zu den Interessen von Landwirten Jägern oder dem Forst.“ Jetzt komme es darauf an, dieses Projekt in die Fläche zu tragen, um aus regionalen Einzelprojekten ein zusammenhängendes Angebot für Rheinland-Pfalz-Urlauber zu Pferd und zu Fuß zu entwickeln.

Der nächste Lehrgang für Berittene Naturführer und alle die es werden wollen, beginnt am 15. Januar des kommenden Jahres. Die Unterrichtsblöcke verteilen sich bis in den September 2010 auf je ein Wochenende im Monat. Der Lehrgang kostet 120 Euro und wird gefördert über das Projekt „Regio Akademie“ bei der VHS Neustadt/Weinstraße, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Ministeriums für Arbeit Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen in Rheinland Pfalz. Wer mehr wissen möchte bekommt weiter Informationen im Internet: www.Berittene-Naturfuehrer.de


24.07.2009 Wegweisend: Key-Systems sieht Zukunft für neue Adressen im Internet

Eine neue Art von Internetadressen könnte in den kommenden Jahren die Spitzenplätze der Suchmaschinen erobern. An Stelle der bekannten Domainendungen „.de", „.com" oder „.org" treten dann Top-Level-Domains (TLD), die auf Firmennamen, Produktbezeichnungen oder Städte und Regionen hinweisen. Ab dem ersten Quartal 2010 plane die internationale „Internet Aufsicht" ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), Bewerbungen für entsprechende TLDs anzunehmen, sagt Alexander Siffrin. Der Geschäftsführer der Zweibrücker Key-Systems GmbH hatte während einer gemeinsamen Roadshow des Markenverbandes e.V. und des Verbandes der Deutschen Internetwirtschaft (eco), Interessenten über die Möglichkeiten bei der technischen Umsetzung der neuen Web-Endungen informiert. Über einhundert Unternehmen aus ganz Deutschland waren am 10. Juni der Einladung des eco-Verbandes nach Berlin gefolgt.

Nach Ansicht von Alexander Siffrin biete die geplante Erweiterung des Adressraumes ein enormes Potenzial, weil es Dank der neuen TLDs möglich sei, komplexe Unternehmensbereiche übersichtlich zu strukturieren. Statt Interessenten wie bislang mühsam durch lange Navigations-Strukturen zu leiten, könnten künftig Unternehmensstandorte oder neue Produkte selbstständig und unverwechselbar unter der „Flagge" des eigenen Unternehmens präsentiert werden. Eine solche, unverwechselbare Webadresse könnte dann zum Beispiel lauten: „hotels.rheinland-pfalz". Auch Internet-Betrügern oder Versendern von unerwünschten Werbe-Nachrichten würden durch die neuen TLDs das Handwerk erschwert.

Befürchtungen, dass die neuen Top-Level-Domains Internetseiten, deren Adresse auf die bekannten Endungen „.de" oder „.com" lauten, mittelfristig aus den Suchmaschinen verdrängen, seien derzeit unbegründet. Nach Auskunft von Alexander Siffrin rechne ICANN in der ersten Bewerber-Runde mit rund 500 Interessenten weltweit. Unternehmen aus dem deutschen Sprachraum unterstützt die Zweibrücker Key-Systems GmbH bei allen konzeptionellen Aufgaben rund um die neue Top-Level-Domain, beim Einreichen und der Verfolgung des Antrages bei ICANN, bei der Abwicklung des Verfahrens sowie der technischen Realisierung sämtlicher Registry-Funktionen. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.key-systems.net und www.brandshelter.com.


24.07.2009 Ungewöhnlich: Allisma bringt Kommunikation im Laufschritt auf Trab

Motivation, Zielorientierung und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter in einem funktionierenden Team sind entscheidende Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens. „Schwierig wird es immer dann, wenn es gilt, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen", sagt Anja Heimann. Die Unternehmerin ist Chefin einer Kommunikations- und Coaching-Agentur im Multimedia-Internet-Park Zweibrücken. Besonders nachgefragt sei ein zweitägiger Praxis-Workshop, der den Teilnehmern dabei hilft, Kommunikationstechniken zielgerichtet in ihrem Berufsleben einzusetzen.

Anja Heimann: „Viele Kommunikationsprozesse scheitern daran, dass zwei Menschen über dasselbe Thema sprechen aber unterschiedliche Dinge darunter verstehen." In der Folge reden beide aneinander vorbei, Missverständnisse entstehen und gemeinsame Projekte scheitern an dem sprichwörtlichen Sand, der das Getriebe lähmt. Die Anzeichen solcher Missverständnisse zu erkennen, zu lernen, Gedankenbrücken zu bauen und über angebotene Brücken zu gehen, gehört zu den Inhalten des Lehrgangs. Die nötige Sicherheit, um das Gelernte dann in den eigenen Alltag zu übertragen, gewinnen die Teilnehmer während des zweiten Seminartages. In dessen Mittelpunkt steht das praktische Umsetzen einer schnellen und zielorientierten Kommunikation in der Gruppe. Es gilt, Geländeaufgaben gemeinsam zu lösen. Anja Heimann: „Genau wie im richtigen Berufsleben scheinen die Aufgaben bei einem ersten Hinsehen unfair, der Zeitrahmen erweist sich als nicht angemessen, die Zielsetzungen werden kurz vor Erreichen geändert." Es gilt also, Strategien anzupassen und zu erleben, wie viel Mut dazu gehört, auch ungewöhnliche Wege zu beschreiten, solange sie zu dem gemeinsamen Ziel führen.

„Die Teilnehmer lernen ihre eigenen Grenzen kennen und wachsen unter Anleitung unserer Trainer über ihre Grenzen hinaus. Man kann dabei zusehen, wie sich in kürzester Zeit aus einer Vielzahl von Einzelkämpfern ein leistungsstarkes, erfolgreiches Team bildet," erklärt Heimann. Und natürlich mache es auch richtig Spaß, sich in der Natur zu bewegen, zu klettern, zu wandern, abzuseilen und vieles mehr. Wer mehr wissen möchte findet weitere Informationen im Internet: www.allisma.de


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